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Vereinsschwund bereitet dem Präsidium Sorgen
28.10.2013 | Narrenring Main-Neckar: Herbstversammlung fand in Königheim statt / Museum soll attraktiver werden
KÖNIGHEIM/ODENWALD-TAUBER. Zahlreiche Themen standen auf der Tagesordnung der Herbstversamm- lung des Narrenrings Main-Neckar. Sorgen bereitet dem Präsidium die Auflösung von Fastnachtsvereinen.
Als erfreuliche Ergänzung im Programmangebot wurde das Tanzturnier in Neckarelz gesehen.
Ich freue mich, dass der Narrenring heute zu Gast in Königheim ist“, begrüßte Bürgermeister Ewald Wolpert die Vertreter der Narrenringvereine am Freitag auf der Herbstversammlung im Königheimer Pfarrsaal. In dem Regionalverband des Bunds Deutscher Karneval sind Fastnachtsvereine vom Südlandkreis Miltenberg bis zum Neckar organisiert.
Nachdem Narrenringpräsident Stefan Schulz die Sitzung eröffnete, erzählte der Königheimer Bürgermeister kurz aus den aktuellen Themen der Gemeinde. Christof Hammrich, erster Vorsitzender des Königheimer Karneval Klubs erinnerte an die Gründung des Vereins am 11.11.1964 und an das Zustandekommen des Schlachtrufs „Bettflasch Ahoi“.
Stefan Schulz verwies in seinem Bericht aus dem Narrenring-Präsidium auf den Südkonvent des Regionalverbandes Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine im Mai dieses Jahres. „Dort wurde besprochen, wie es anderen Verbänden geht, was die Sorgen und Nöte sind“, erklärte der Präsident. Weiter erinnerte Stefan Schulz an das Tanzturnier in Neckarelz, welches Mitte Oktober stattfand. Es sei „eine weitere Bereicherung bei uns im Narrenring“. Auch Jessica Scheible, Vorsitzende des Tanzturnierausschusses, freute sich über die in diesem Jahr deutlich bessere Belegung des zweitägigen Turniers. Anfang Januar 2014 werden wieder die Altersklassen der Jugend- und Juniorengarden beim Turnier in Lauda an den Start gehen.
Zudem sei noch viel Weiteres erreicht worden in diesem Jahr, meinte Scheible. Beispielsweise sei die Trainerschulung in Lauda mit 18 teilnehmenden Narrenringvereinen erfolgreich abgehalten worden. Die Resonanz für die zeitgleich angebotene Büttenrednerschulung sei allerdings gering ausgefallen. Auch 2014 solle es wieder eine Trainerschulung geben, allerdings mit einem etwas reduzierteren Programm.
Narrenringpräsident Stefan Schulz erläuterte, dass erstmalig in diesem Jahr eine Klausurtagung im September abgehalten wurde, welche sehr produktiv gewesen sei. Weiter habe der Narrenring eine Präsidiumssitzung im Museum des Narrenrings in Buchen abgehalten. Es sei beschlossen worden, dass die „Narrenringstube“ zeitgemäßer und attraktiver gemacht werden solle. Archivar und Brauchtumsausschussvorsitzender Jörg Rathmann sprach einige Worte zur Entstehung der Stube 1989, welche „zeigt und bewahrt, was über Jahrhunderte unsere Fastnacht geprägt hat“.
Weitere Themen waren unteranderem der Vereinsschwund im Narrenring, der leider durch Auflösung von Fastnachtsvereinen zu verzeichnen sei. Zudem komme auf die Vereine und das Präsidium einiges in Hinsicht auf die neue Gesetzgebung im Jugendschutz zu. Stefan Schulz freute sich über die kommende Eröffnungssitzung in Königheim am 11.01.2014, denn „so früh haben wir schon lange keine Narrenringeröffnungssitzung mehr gehabt“. Der Narrenringpräsident lud ebenfalls zum nächsten Wiedersehen bei der Frühjahrsversammlung 2014 in Höpfingen ein und meinte, „zwischendrin täte ma noch a bissl Foschenocht mache“. just