Der Verein - Lieder

Landsknechtlied


(von Heinrich von Reder)

Vom Barette schwankt die Feder


Vom Barette schwankt die Feder,
Wiegt und biegt im Winde sich.
Unser Wams von B├╝ffelleder,
Ist zerfetzt von Hieb und Stich.


|: Ja, Stich und Hieb
Und ein, ja und ein Lieb,
Mu├č ein, ja, mu├č ein Landsknecht haben. :|

Ruhm und Beute zu gewinnen
Zieh┬┤n wir mutig in die Schlacht.
Einmal m├╝ssen wir von hinnen,
Hurtig drum bei Tag und Nacht.


|: Bei Nacht und Tag,
Was er, ja, was er ja mag,
Mu├č ein, ja mu├č ein Landsknecht haben. :|

Uns┬┤re Linke an dem Schwerte,
In der rechten einen Spie├č,
K├Ąmpfen wir solang┬┤ die Erde
Bald f├╝r das und bald f├╝r dies.


|: Ja, dies und das.
Suff und, ja, Suff und Fra├č
Mu├č ein Landsknecht haben. :|

Landsknechtleben, lustig Leben,
In der Schenk┬┤ bei Tag und Nacht.
Sitzt ein fader Kerl daneben,
Der nicht singt und der nicht lacht.


|: Ja, schmei├čt ihn raus
Reines, ja, reines Haus
Mu├č ein, ja mu├č ein Landsknecht haben. :|

Haben wir kein seid┬┤nes Bette,
Schlafen wir in uns┬┤rem Zelt.
Tags wir laufen um die Wette,
Mit der Sonne um die Welt.


|: Ja, um die Welt.
Gut und, ja, Gut und Geld
Mu├č ein, ja mut ein Landsknecht haben. :|

Sollten wir einst liegen bleiben
In der blutig ├╝berstr├Âmten Schlacht,
Sollt ihr uns ein Kreuzlein schreiben
├ťber tiefen dunklem Schacht.


|: Ja mit Trommelspiel
Und Pfeifen viel
Sollt ihr, ja sollt ihr uns begraben! :|